Herzlich Willkommen
auf den Seiten der SG Grün-Weiß Lindenberg.
Mit dieser Präsenz möchten wir,
der Vorstand und die Spieler von "Grün-Weiß",
einen Überblick über das Vereinsleben unserer Sportgemeinschaft geben. Neben Informationen zu heutigen Themen, wie z.B. Ansetzungen und aktuellen Berichten, lag uns der historische Rückblick auf die Vereinsgeschichte besonders am Herzen.


Achtung!

Unsere neue Homepage findet ihr unter der Domain:
www.sg-gruen-weiss-lindenberg.de

Vereinsdaten: Vereinswappen:
Gründung: 1931
Vereinsfarben: Grün-Weiß
Vorstand: Vorsitzender: Andreas Kroll
stellv. Vors.: Andy Habsch
Kassenwart: Sylvia Ziesig
Sektionsleiter: Fussball: Mario Gliese
Volleyball: Klaus Drescher
Gymnastik: Hannelore Lemke
Jugendwart: Andreas Kroll Spielerkleidung:
Kassenprüfer: Martina Meinel,
Klaus Schöne
Beschwerdekommision: Johannes Hewener,
Wolfgang Walter,
Dieter Ludwig
Schiedsrichter : Wolfgang Walter,
Dieter Ludwig,
Andreas Pohle,
Stefan Freigang
Jens Godlinski

Mitglieder: 236
Ehrenmitglied: Walter Triepke
Spielstätte: Kastanienstadion,
OT Lindenberg,
Hauptstraße 12,
15848 Tauche
Geschichte der SG Grün Weiß Lindenberg
Die Gründung unseres Vereins geht auf den Februar im Jahre 1931 zurück. Johannes Sommerfeld jun. ist der erste Vorsitzende der ''SG Grün-Weiß Lindenberg 1931''. Am Anfang gehören zu den aktiven Sportfreunden des Vereins Paul Lanzke, Herbert Henkel, Hans Pohle, Willi Käks, Max Mogel, Walter Lanzke, Fritz Lanzke, Paul Rintisch, Paul Balke und Hans Döhring.
Auch das weibliche Geschlecht ist vertreten, aktive Sportfreundinnen sind z.B. Hanni Jakobasch und Käthe Wedde. Im Winter betreibt man Geräteturnen, im Sommer Leichtathletik. Der Sportplatz befand sich zu dieser Zeit noch an der Falkenberger Straße. Das erste Sportfest wird in Lindenberg am 16. August 1932 durchgeführt. Unter anderem nahmen Sportgemeinschaften aus Saarow und Storkow teil. Sportfreund Hans Pohle konnte von einem Saarower Sportfest Mitte der dreißiger Jahre berichten, wo die Sieger von Boxer Max Schmeling persönlich beglückwünscht wurden. Dieser Händedruck blieb für die Sieger bestimmt in anhaltender Erinnerung. Zum Sportverein gehörte dann auch noch eine Volkstanzgruppe. Durch das Kriegsgeschehen bedingt, war Anfang der vierziger Jahre die erste Phase sportlicher Betätigung in Lindenberg zunächst einmal beendet.
Nach dem Krieg breitete sich besonders der Fußballsport, viele Heimkehrer waren aus der Gefangenschaft zurück, in den Dörfern und Gemeinden aus. Zwischen den Dörfern wurden sportliche Vergleiche durchgeführt. 1948 begann man in Lindenberg, den Sportplatz am Bahnhof einzurichten. In mühevoller Handarbeit wurde mit Feldbahnwagen Erde angefahren, aufgefüllt und eingeebnet. Zunächst gab es einige spontan veranstaltete Vergleiche zwischen Jugendmannschaften. Eine Männermannschaft hatte Lindenberg zu dieser Zeit noch nicht. Anfang der fünfziger Jahre wurde im damaligen Kreis Fürstenwalde ein Kreisspielbetrieb organisiert. Lindenberg startet dabei mit einer Mannschaft und vordiktiertem Namen "Traktor Lindenberg". Anfangs fuhr man zu den Auswärtsspielen mit dem Rad, später mit einem offenen Dampfkraftwagen.
Zeigen diese Beispiele doch den Enthusiasmus der Sportfreunde damals, heute für viele nicht mehr vorstellbar. Die aktiven Sportler kamen jetzt nicht nur aus Lindenberg, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden. Der damalige Vorstand konnte und wollte sich aber mit dem ungeliebten ''Traktor Lindenberg'' nicht zufrieden geben. Unter Regie von Walter Triebke und Gerhard Schöne begann der Kampf gegen die Sportpolitik dieser Zeit und um den alten Namen ''Grün-Weiß Lindenberg''. Zunächst stieß man nur auf Ablehnung, da alle Dorfgemeinschaften Traktor heißen mussten und nicht sein konnte was nicht sein durfte. Man wurde immer wieder abgewiesen, eingeschüchtert und sogar bedroht. Doch die Sportfreunde ließen nicht locker. Sie verwiesen immer wieder auf die Urkunden und Unterlagen der Vereinsgründung. Das ganze zog sich Monate hin. Als die Vorstandsmitglieder dann damit drohten den Verein gänzlich abzumelden, schmolz das Eis. Im Frühjahr des Jahres 1958 wurde im Beisein von Verantwortlichen des Kreises die Traktorfahne eingeholt und "Grün-Weiß" gehißt. Begleitet wurde die Aktion von einer Blaskapelle, die das Grün-Weiß Lied spielte. Für die Sportfreunde, die sich so für den alten Namen eingesetzt hatten, sicher ein großer Tag und für Grün-Weiß Lindenberg ein historischer Moment.
Im Jahr 1961 wurde erstmals ein Fussballturnier ausgetragen. Als 2 Jahre später der Sportsfreund Herbert Schulze mit dem Motorrad tödlich verunglückte, veranstaltete man am Pfingstsonntag 1963 ein Herbert Schulze-Gedenkturnier. Daraus entwickelte sich die Tradition eines Fussball-Pfingstturniers in Lindenberg. Zu dieser Zeit zogen die Mannschaften vor dem Turnier in Begleitung einer Kapelle geschlossen durch den Ort.
Grün Weiß wurde immer mehr zu einer Fußballhochburg im Kreis. Es wurde seit den sechziger Jahren auch wieder geturnt und Gymnastik betrieben. Die Sportgruppe um Frau Gisela Schulze traf sich seither regelmäßig zum sportlichen und geselligen Beisammensein.
Durch die Umstrukturierung des damaligen DDR Fußballs musste in der Saison1981/82 der 7.Platz zum Klassenerhalt erreicht werden. Man schaffte ''nur'' den 9. Platz mit 3 Minuspunkten zuviel, um drin zu bleiben. Im folgenden Jahr wurde nochmals die Aufstiegsrunde erreicht, doch man vergab diese große Chance leichtfertig. In den Jahren von 1983-1989 spielte man stets um den Kreismeistertitel mit, scheiterte dann letztendlich meist an der eigenen Inkonsequenz .
Seit 1989 besteht bei Grün-Weiß eine Frauenvolleyballmannschaft und seit 1990 spielt ebenso eine Männermannschaft um den Kreismeistertitel im Volleyball mit. Auch die Fußballer haben 1989/90 wieder ein Erfolgserlebnis, als Kreismeister in diesen Jahren stiegen sie direkt auf. Am 6. Juli 1990 findet die erste Gesamtmitgliederversammlung des Vereins statt, der sich seitdem wieder "SG Grün-Weiß Lindenberg 1931" nennt. Der Jahrzehntelangen Tradition der Sportbewegung in Lindenberg ist am 31. August 1991 ein Fest gewidmet, das 60. Vereinsjubiläum. Von den ehemaligen Gründern von 1931 leben zu dieser Zeit nur noch Paul Lanzke und Hans Pohle. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Walter Triepke wurde an diesem Tag für seine Verdienste um den Verein und besonders für seinen Einsatz um die ursprüngliche Namensgebung ,, Grün-Weiß Lindenberg'', als Ehrenmitglied ausgezeichnet.
Insgesamt waren die 90er Jahre von sportlichem Mittelmaß in der Spreeliga geprägt. Größere Erfolge blieben aus. Ende der 90er Jahre wurde dann auch die 2. Herrenmannschaft aus Mangel an Spielern abgemeldet. Im Jahr 2000 steigt dann auch noch die 1. Herrenmannschaft aus der Spreeliga in die Spreeklasse ab. Doch schon ein Jahr später, im Relegations-Rückspiel gegen Heinersdorf schafft man den Wiederaufstieg.
Erwähnenswert in dieser Zeit ist der spielstarke Nachwuchs, dem es unter der Führung von Torsten Lassek gelingt in die Landesklasse aufzusteigen. Heute befindet sich Grün-Weiß Lindenberg in einer soliden Lage. 2005 nimmt nach langer Überlegung eine zweite Mannschaft von Lindenberg den Spielbetrieb in der Spreeklasse auf. Daß diese Entscheidung richtig war, zeigen erste positive Ergebnisse der Mannschaft.
Unter Trainer Volker Habrich und Mario Gliese schaffte die erste Mannschaft den Einzug ins Pokalfinale des Spreekreises. Nach einem 3:1 gegen Preußen Beeskow 90 geht der Pokal nach 20 Jahren zurück nach Lindenberg. Auch den Junioren gelingt dieser große Wurf. Unter der Leitung von Peter Reise gewinnen sie den Spreepokal der Junioren.
Pfingstturniere
 
Unser Fußballpfingstturnier ist eines der traditionsreichsten Amateurturniere des Landes Brandenburg und das älteste Fußballturnier des Landkreises Oder-Spree. Es wird nunmehr seit 1961 ununterbrochen durchgeführt und hat auch in schwierigen Zeiten, als z.B. FDJ-Pfingsttreffen durch die politischen Machthaber angeordnet waren, überlebt. Zu entsprechenden Anlässen wurde dieses Turnier in der Vergangenheit auch als Gedenkturnier für verdienstvolle Sportfreunde durchgeführt. Das Pfingstturnier ist somit seit Jahrzehnten der Saisonhöhepunkt in unserem Vereinsleben. Dieses Fußballturnier geht in der Regel über die Dauer von zwei Tagen. Dabei ist der Pfingstsamstag den Altherrenteams vorbehalten. Am Pfingstsonntag findet das Männerturnier statt, an dem zumeist 6 bis 8 Mannschaften teilnehmen. Dieses Turnier kann auf eine über 40 jährige Tradition zurückblicken. Es wurden aber auch am Montag schon des öfteren Juniorenturniere zusätzlich organisiert.

An den Turniertagen nehmen regelmäßig Mannschaften aus verschiedenen Landkreisen Brandenburgs teil, so dass unser Turnier auch über die Grenzen unseres Landkreises hinweg einen guten Ruf genießt. Parallel zum Turniergeschehen wird alljährlich ein attraktives Rahmenprogramm für unsere Gäste und Sportler gestaltet. So wurden schon einige Rockkonzerte veranstaltet, die regen Zuschauerzuspruch erfuhren. Am Sonntag findet stets das beliebte Elfmeterschießen für jedermann statt, bei dem es viele attraktive Preise zu gewinnen gibt. Außerdem ist das Pfingstturnier seit vielen Jahren mit einem Sport- und Spielfest verbunden. Die Umrahmung der Veranstaltung wird seit je her durch einen Infostand übernommen, der mit vielen Details zum Turniergeschehen und zum Rahmenprogramm informiert. Das Turniergeschehen wird traditionell durch eine zünftige Sportplatzfete am Sonntagabend abgeschlossen, bei der schon viele freundschaftliche Kontakte auch zu Vereinen außerhalb unseres Fußballkreises zustande gekommen sind. Seit vielen Jahren wird unser Pfingstturnier durch eine Reihe von Unternehmen aus Lindenberg beharrlich unterstützt. Den Sponsoren und Förderern, vor allem dem Spar Einzelhändler L. Dorn, der Gaststätte Lutter, der Freien Tankstelle Lindenberg, der Gärtnerei Nimmann und dem Friseursalon Schumann, sei an dieser Stelle ganz besonders gedankt.

Sieger beim traditionellen Fußball-Pfingstturnier
     
1. 1961 Traktor Jamlitz
2. 1962 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
3. 1963 Lok Straupitz
4. 1964 Empor Beeskow
5. 1965 Traktor Eichwerder
6. 1966 Einheit Fredersdorf
7. 1967 Dynamo Lübben
8. 1968 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
9. 1969 SG Wiesenau
10. 1970 Traktor Wellmitz
11. 1971 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
12. 1972 Turbine BEWAG Berlin
13. 1973 Pneumant Fürstenwalde
14. 1974 Dynamo Eisenhüttenstadt
15. 1975 Traktor Märkisch Buchholz
16. 1976 Dynamo Königs-Wusterhausen
17. 1977 Vorwärts Strausberg
18. 1978 Vorwärts Bernau
19. 1979 SG Bruchmühle
20. 1980 Traktor Groß Leuthen
21. 1981 Pneumant Fürstenwalde
22. 1982 Chemie Schmöckwitz
23. 1983 Vorwärts Storkow
24. 1984 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
25. 1985 Empor Beeskow
26. 1986 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
27. 1987 Dynamo Frankfurt
28. 1988 Dynamo Frankfurt
29. 1989 TSG Herzfelde
30. 1990 SV Eiche Groß Rietz
31. 1991 SV Eiche Groß Rietz
32. 1992 SV Gorgast
33. 1993 SV Gorgast
34. 1994 Motor Schönow
35. 1995 SG Grün Weiß Lindenberg 1931
36. 1996 Blau Weiß Podelzig
37. 1997 SG Bruchmühle
38. 1998 SV Lichterfelde
39. 1999 SV Gorgast
40. 2000 SV Preußen 90 Beeskow
41. 2001 SV Eiche Groß Rietz
42. 2002 SV Vogelsang
43. 2003 FSV Germania Storkow 90
44. 2004 SV Lichterfelde
45. 2005 SG Grün Weiß Lindenberg 1931

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